Der Wolf im Spannungsfeld: Mensch, Nutztierhaltung, Jagd

Liebe Grüne im OV Brome – Boldecker Land, liebe Interessierte,

unter welchen Bedingungen ist die Bevölkerung bereit, den Wolf in Deutschland zu akzeptieren? Eine Frage die seit dem erscheinen der Wölfe in Deutschland vielerorts gestellt wird, so auch in den Samtgemeinden Brome und Boldecker Land.

Es ist uns gelungen Florian Preusse als Referenten zum Thema Wolf zu gewinnen und wir freuen uns, Euch zum nächsten öffentlichen „Grünen Tisch“ am Dienstag den 26.11.2019, um 19:30 Uhr, Hotel Hubertus, in Zicherie einzuladen.

Worum genau geht es:

Der Wolf im Spannungsfeld: Mensch, Nutztierhaltung, Jagd

Im Jahr 2000 gab es in Sachsen den ersten dokumentierten Wolfsnachwuchs. Seither steigt die Zahl der Wölfe in Deutschland und seit 2017 hat auch der Landkreis Gifhorn sein erstes Wolfsrudel.

Die Rückkehr der Wölfe ist aus Naturschutzsicht positiv zu bewerten, kann aber zu Kontroversen führen, wenn Wölfe wirtschaftlichen Schaden durch Nutztierrisse anrichten oder das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigen. Bei Entscheidungen über den Umgang mit Wölfen in unserer Kulturlandschaft müssen daher neben dem Naturschutz auch die Anliegen der betroffenen Menschen berücksichtigt werden. Ausgleichzahlungen für Schäden, Schutz der Weidetiere und die Vermittlung von Wissen über die Lebensweise der Wölfe sind wichtig, um die Akzeptanz zu fördern. Diese ökologischen, ökonomischen und auch soziokulturellen Aspekte machen die Rückkehr des Wolfes zu einem geeigneten Vortragssthema.

In seinem Vortrag informiert Florian Preusse, Diplom Biologe und erster Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Gifhorn über die Lebensweise und die Konfliktfelder im Umgang mit Wölfen. Der Vortrag dient als Beitrag, die aktuell stellenweise sehr emotional geführte „Wolfs-Debatte“ zu versachlichen und letztlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tier und Natur zu sensibilisieren.

Ausdrücklich sind auch Nicht-Mitglieder und Interessierte herzlich willkommen!

Mit grünen Grüßen,

Wiebke, Norbert und Franky

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