Re-Kommunalisierung der Versorgungsnetze und Gründung eines städtischen Energieversorgers

Fraktion von Bündnis90/DieGrünen Gifhorn wollen die Re-Kommunalisierung der Versorgungsnetze und die Gründung eines städtischen Energieversorgers

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Gifhorn hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, die Energieversorgung in Gifhorn zukunftsfähig zu machen. Die Gelegenheit ist günstig, da die Konzessionsverträge mit den derzeitigen Versorgungsunternehmen auslaufen. Im Rat der Stadt sind daher in Kürze weitreichende Entscheidungen zu treffen.
„Klimafreundlich, möglichst klimaneutral müssen Strom und Wärme künftig produziert werden. Deshalb ist es wichtig, die Steuerungshoheit über die Netze wieder zu bekommen“, so Britta Blum. „Die Privatisierung von Energieunternehmen und der Stromleitungen vor fast 20 Jahren zur Haushaltssanierung der Kommunen war ein Fehler. Deshalb befürworten wir von Bündnis 90/Die Grünen die Gründung eines städtischen Energieversorgers und eine Re-Kommunalisierung der Versorgungsnetze“, ergänzte Nicole Wockenfuß. Die Produktion und der Vertrieb von Energie in kommunaler Trägerschaft haben große Vorteile für die Stadt Gifhorn. Ein Gifhorner Stadtwerk / Energieversorger kann dezentral und umweltfreundlich arbeiten, trägt dazu bei, Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und bedeutet, dass durch die Einnahmen an Gewerbesteuern zur regionalen Wertschöpfung beigetragen wird. Die Gewinne fließen in die Stadtkasse zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gifhorn und kommen nicht nur anonymen Aktionären zu Gute. „Erforderlich ist jetzt nur der Mut zum entscheidenden Schritt, jetzt die Netze zurückzukaufen und einen kommunalen Versorger zu gründen, darüber ist sich die Fraktion einig“, so abschließend Britta Blum und Nicole Wockenfuß.

Mit freundlichen Grüßen
Nicole Wockenfuß, Fraktionsvorsitzende

Verwandte Artikel