Bildung einer zusätzlichen IGS-Arbeitsgruppe

Änderungsantrag zum Antrag der SPD-Fraktion zur Bildung einer zusätzlichen IGS-Arbeitsgruppe

Der Kreistag möge beschließen (22.6.2011):

1.Die Verwaltung des Landkreises wird beauftragt, in der neuen Schulentwicklungsplanung mögliche Standorte für weitere Gesamtschulen im Landkreis Gifhorn auszuweisen. Dabei sind die Ergebnisse der Elternumfrage des Kreiselternrates zu berücksichtigen.

2.Die gesamte Schulentwicklungsplanung ist seitens der Verwaltung gemäß der beschlossenen strategischen Ziele für den Haushalt 2012 bis zum Ende des Jahres vorzulegen. Die Gremien des Kreistages (Schulausschuss, Kreisausschuss, Kreistag) sind dann ab Januar zeitnah mit der Beratung der Planung zu befassen.

Begründung:

Der vorgelegte SPD-Antrag zu diesem TOP verlangt die Einrichtung einer zusätzlichen Arbeitsgruppe. Diese würde parallel zur Verwaltung nur Teile der Schulentwicklungsplanung, nämlich die auf die IGSsen bezogenen, bearbeiten. Da in einer Schulentwicklungsplanung alle Elemente aufeinander bezogen sein müssen (Schüler, die eine bestimmte Schulform besuchen, fehlen an einer anderen), erscheint eine solche Parallelarbeit nicht sinnvoll.

Der vorgelegte CDU & Co – Antrag versucht zwar diesem Mangel abzuhelfen. Er bleibt aber hinsichtlich des zu realisierenden Elternwillens völlig unverbindlich. Zu weiteren IGS sagte er z.B. nur, der Plan werde „…Auskunft geben, ob und in welchem Umfang…“ solche eingerichtet würden. Das sagt nichts aus, weil es das Wesen eines Planes ist, Auskunft zu geben.

Dem gegenüber legt der hier vorgelegte Antrag der Grünen fest, dass die Verwaltung weitere IGSsen einplanen soll. Dies entspricht – soweit ersichtlich – auch den Vorstellungen der Verwaltung des Landkreises. Ohne eine klare Vorgabe müsste sie schlimmstenfalls nach den Kommunalwahlen bei dann veränderten politischen Mehrheiten des Kreistages und dementsprechend veränderten politischen Vorgaben mit der Schulentwicklungsplanung von vorn anfangen.

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