Anfrage zu Ökostrom in der Stadt Gifhorn

Nicole Wockenfuss

Nicole Wockenfuß

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Birth, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Otto,

hiermit bitte ich um Antwort folgender Fragen im nächsten öffentlichen Ausschuss:

  1. Aus welcher Haushaltsstelle sollen die zusätzlichen Kosten für den „Ökostrom“ beglichen werden?
  2. Welche stadteigenen Gesellschaften sind in dem gefassten Beschluss enthalten? ASG, Stadthallen GmbH, Schwimmbad? Wir von Bündnis 90/Die Grünen bitten um genaue Auskunft, da sich gegebenenfalls Gebühren ändern könnten, bzw. bei der Stadthalle der Verlustausgleich erhöhen könnte.
  3. Um welche zu beziehenden Strommengen handelt es sich bei den einzelnen Liegenschaften?
  4. Zu welchen Konditionen wurde dieser Strom bisher bezogen?
  5. Wie hoch war der Anteil an regenerativ erzeugten Strom bisher (genauer Strommix)?
  6. Baut die LSW für die von der Stadt Gifhorn dann zu beziehende Menge an Ökostrom,     – wie dies die zertifizierten Ökostromanbieter (Naturstrom, Lichtblick, EWS Schönau, Greenpeace Energie) tun, neue dezentrale Anlagen zur Erzeugung regenerativen Stroms? Oder kommt der Strom aus Norwegen über Zertifikate aus der Wasserkraft oder anderen Quellen?

Anmerkung: – Wenn keine neuen Anlagen für die Menge Strom, die die Stadt Gifhorn verbraucht, gebaut werden, ist es kein zusätzlicher Ökostrom, da der Anteil an Ökostrom im bundesweiten Strommix sich nicht ändert und wir als Stadt nur den bisher schon bezogenen Strom teurer bezahlen. Wenn dies so ist, werden wir von Bündnis 90/Die Grünen auch weiterhin gegen „diesen Ökostrom“ stimmen und einen Antrag stellen, dass das zusätzliche Geld für Maßnahmen zur Errichtung einer echten Energiewende in Gifhorn bereit steht.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Wockenfuß

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