Programm 2011-2016 – Bildung

Gemeinsame Schule

Plakat Brome BildungNach nur vier Jahren Grundschule werden heute die Kinder getrennt. Durch diesen Auslesedruck wird das Lernverhalten vieler Kinder dramatisch beeinflusst. Im Alter von 10 Jahren wird über die zukünftge Schullaufbahn entschieden, die den weiteren Lebensweg beeinflusst.

Statt der frühzeitigen Trennung in Haupt-, Realschule und Gymnasium, durch die u.a. soziale Unterschiede verstärkt werden, befürworten wir eine integrative Gemeinsame Schule bis Klasse 9.

Durch gemeinsames Lernen werden die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler ausgebaut, sie lernen mit und voneinander. Gerade leistungsstärkere SchülerInnen lernen auch selbst dazu, wenn sie ihr Wissen in leistungsgemischten Gruppen an andere weitergeben.

Schnellstarter oder Spätentwickler, beide müssen bestmöglich gefördert und gefordert werden.

Ebenso wie Kinder mit einem erhöhtem Förderbedarf.

Deutschland hat sich in internationalen Abkommen zum Ausbau des so genannten inklusiven Unterrichts verpflichtet, um auch behinderten Kindern die notwendige Unterstützung zu bieten, die ihnen eine erfolgreiche Bildung erleichtert.

Die Gemeinsame Schule in unserer Samtgemeinde

Plakat Brome BildungStark sinkende Schülerzahlen machen die Hauptschule zu einem Auslaufmodell. Die wenigen Ausbildungsplätze, und die schlechteren Berufschancen, die SchülerInnen mit einem Abschluß an dieser Schulform offen stehen, schließen für viele Eltern die Anmeldung an diesen Schulen aus.

Bis 2015 ist anzunehmen, dass weniger als 100 Kinder diese Schule in Rühen besuchen.

Weniger SchülerInnen = weniger Lehrkräfte = weniger Angebote in den Fächern + hoher Leerstand im Schulgebäude.

Parallel dazu gibt es in Rühen einen steigenden Bedarf an Räumlichkeiten durch die Ganztagsgrundschule. Geburtenstarke Jahrgänge, die z.Zt. den Platzbedarf in Krippe und KiTa erhöhen gehen dann zur Schule. Hier werden dann mehr Räume gebraucht.

Diese Augaben gilt es bereits jetzt als miteinander verbunden zu betrachten und entsprechend zu handeln.

Unser Ziel ist es, die bestehenden Schulen zu einer gemeinsamen Schule einzurichten.

Außerdem fordern wir den Erhalt der Grundschulen vor Ort für unseren kleinen Mitbürger.

Die Schulentwicklung beinhaltet die Mitbestimmung der Schulen, der Eltern und der SchülerInnen., sowie die optimale Nutzung der vor Ort gebotenen Möglichkeiten.

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