Nicole Wockenfuß

Bürgermeisterwahl 2019

Interview der Gifhorner Rundschau mit Bürgermeisterkandidatin Nicole Wockenfuß

Im Jahr 2030 zeichnet sich die Stadt Gifhorn aus durch…

eine Mobilität die leise, sauber, sowie fahrrad- und fußgängerfreundlich ist. Bezahlbares Wohnen, sozial, altersgerecht, inklusiv und nachhaltig.

Moderne Bildungseinrichtungen mit individuellen Fördermöglichkeiten für alle Kinder, mit gutem regionalen und biologischen Essen und angekommen im Zeitalter der Digitalisierung. Eine effiziente und erneuerbare Energieversorgung der städtischen Liegenschaften.

Im Jahr 2030 hat die Stadt Gifhorn die größten Probleme mit…

dem Recycling von Müll, insbesondere des Plastikmülls und die Folgen des Klimawandels auszugleichen.

Genügend Fachkräfte im Bereich von Dienstleistungen zu finden. Wir werden ganz dringend Altenpfleger*innen brauchen.

Die Bürger könnte man besser in politische Entscheidungen einbinden, indem man …

bereit ist sich mit den Bürger*innen zu unterhalten und sie zu öffentlichen Fraktionssitzungen einlädt, was ich regelmäßig tue.

Außerhalb von Wahlkämpfen für Fragen in der Fußgängerzone steht, einen Bürger*innenhaushalt einführt, in dem Bürger*innen in Teilen des Haushalts direkt Einfluss nehmen können.

Bei weitreichenden Entscheidungen die Bürger*innen beteiligt.

Mein größter politischer Erfolg …

ist einen Anteil daran zu haben, dass die Stadt Gifhorn wieder eigene Stadtwerke hat und dass sie Strom von der Naturstrom AG anbieten, der echter Ökostrom ist!

Wir endlich über eine fussgänger- und fahrradfreundliche Stadt reden und demnächst so gut sind, dass wir vom Verein „Fahrradfreundliche Kommune“ aufgenommen zu werden.

Meine Fehlentscheidung, die mich am meisten ärgert …

In der Regel ärgere ich mich darüber, dass wir GRÜNEN nicht die Mehrheit haben und viele Beschlüsse hinausschieben müssen, bis wir Mehrheiten bekommen die unsere Vorstellungen mittragen. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen, was z. B. zum Klimaschutz, zur Verkehrswende und was zur nachhaltigen Entwicklung einer Stadt gehört und bedarf oft langer Diskussionen ohne Erfolg.

Mein politisches Vorbild …

Mahatma Gandhi

Meine drei wichtigsten politischen Themen sind

Umwelt- und Klimaschutz durch eine Energie- und Verkehrswende

Chancengleichheit und gute Bildung für alle Bürger*innen.

Nachhaltige Stadtentwicklung mit sozialem Wohnungsbau und neuen Wohnformen.

Was braucht Gifhorn am dringendsten, was fehlt?

Das Leitbild Mobilität an dem wir gerade arbeiten. Ein Wohnraumversorgungskonzept, damit alle Bürger*innen eine für sie angemessene Wohnung finden, ohne dass wir weitere zusätzliche Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung nehmen.

Wir brauchen ein Entsiegelungsprogramm um zukünftigen Starkregenfällen Raum zu geben, genügend Personal zur Betreuung in KiTas, Schulen und Pflegeeinrichtungen.

Warum sollen die Bürger ausgerechnet Sie wählen?Was kann ich besser als der amtierende Bürgermeister:

Weil die Gifhorner*innen wissen für welche Politik ich stehe und dass ich mich für diese Politik einsetze. Ich denke die Stadt durch meine Sozialisierung, auch aus Sicht einer Frau, was in vielen Bereichen, in denen sich oftmals nur Frauen bewegen, wichtig ist. Frauen spielen leider an vielen Stellen immer noch eine untergeordnete Rolle. Außerdem bin ich über alle Ebenen in der Kommunalpolitik vernetzt.

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