Gefährdung durch Erdgas und Erdöl im Landkreis Gifhorn?

Pressemitteilung

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beobachten sehr aufmerksam die Situation, die sich vor allem im Nordkreis hinsichtlich der Erdöl- und Erdgasförderung zeigt.

Christian Schroeder macht sich Sorgen:

„Angesichts des neuen Vorfalls in Hankensbüttel, wo große Mengen eines Öl-Wasser-Gemisches aus einem Leck einer Ölleitung traten, frage ich mich, wie lange das noch weitergehen soll. Hier wird mit der Sicherheit von Menschen und der Natur gespielt. Nicht auszudenken, welche Schäden in einem Wasserschutzgebiet entstanden wären. Deshalb müssen alle Arbeiten im Bereich des Wasserschutzgebietes Schönewörde sofort gestoppt werden. Aber auch die vielen alten Rohrleitungen müssen kurzfristig alle auf Schäden überprüft werden. Es kann nicht sein, dass die nachlässige Wartung Menschen und Natur gefährdet und letztlich durch den Einsatz von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren kompensiert werden muss.“

Der Fraktionssprecher Klaus Rautenbach fordert mehr Engagement des Landrates Dr. Ebel ein:

„Er ist derjenige, von dem wir erwarten, dass er sich hier als Repräsentant dieses Landkreises für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Die GRÜNE Kreistagsfraktion hat beim Landrat angefragt ob, mittlerweile Überprüfungen von Einpressbohrungen in den Erdölfeldern des Landkreises durchgeführt wurden. Diese Anfrage wurde mit dem lapidaren Hinweis „Die Zuständigkeit der im Sachverhalt genannten Angelegenheit liegt nicht beim Landkreis“ beantwortet. Das ist nun wirklich zu wenig, wir erwarten von einem Landrat, dass er in dieser existentiellen Frage deutlich mehr Aktivität zeigt.“

Klaus Rautenbach

Verwandte Artikel