Landtagswahl 2022

Wahl der Direktkandidat*innen für die Wahlkreis 05 und 06

v.l.n.r. Christian Schroeder, Anke Reinemann und Sebastian Werner

Am Samstag den 05.02.2022 hat der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Gifhorn seine Direktkandidat*innen für die Wahlkreise 05 Gifhorn-Nord/Wolfsburg und 06 Gifhorn-Süd gewählt. Gewählt wurden Anke Reinemann für den Wahlkreis 06 sowie Christian Schroeder für den Wahlkreis 05. Beide Kandidat*innen wurden einstimmig gewählt. „Wir wollen nicht weniger, als die Stillstandskoalition endlich abzulösen, damit Niedersachsen auch künftig ein lebenswertes Land bleibt, in dem auch die künftigen Generationen ein ebenso gutes Leben führen können. Wir wollen einen Industriestandort, der auch in Zukunft erfolgreich ist und wir wollen Vorreiter sein bei erneuerbarer Energie, beim Klimaschutz, beim Umbau der Landwirtschaft und bei sozialer Gerechtigkeit. Für uns zählen aber insbesondere die Gespräche mit den Menschen und der direkte Kontakt zu den Bürger*innen vor Ort.  Mit beiden Kandidat*innen sind wir dafür bestens gerüstet. Wir haben ein kompetentes und leidenschaftliches Duo, die beide bereits seit Jahren in der Kommunalpolitik aktiv und fest im Landkreis verwurzelt sind.“, sagt Henrik Werner – Sprecher des Kreisverbands.

Anke Reinemann möchte die dringend notwendigen Veränderungen endlich anpacken. „Ich trete an, um Verantwortung zu übernehmen und freue mich mit einem eindeutigen Votum unserer Basis in den Landtagswahlkampf zu ziehen. Wir haben nach den Kommunalwahlen in fast allen Räten im Landkreis Gifhorn grüne Mandatsträger*innen und das macht Mut einen weiteren Schritt in Richtung Landtag zu gehen. Es ist an der Zeit den Stillstand aufzulösen und in unser aller Zukunft zu investieren: die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und der Pflege verbessern, in Bildung und Schulen investieren, die dritte Kraft in Kitas realisieren, eine Fachkräfteoffensive starten und Fragen der sozialen Ungleichheit endlich beherzt angehen.“

Christian Schroeder begründet seine Kandidatur mit den Lebensbedingungen der Menschen hier vor Ort. „Ich freue mich riesig über das einstimmige Votum und nehme die Herausforderung gerne an. Natürlich möchte ich mich auch auf einen aussichtsreichen Listenplatz bewerben und sehe mich als echte Alternative bei den Direktkandidat*innen. Wir werden gemeinsam für ein starkes Erst-und Zweitstimmenergebnis kämpfen. Für mehr Klimaschutz, für einen starken Nordkreis und gute Lebensbedingungen für die Menschen hier vor Ort! Gerade als Gastronom weiß ich, dass viele Menschen in der Corona-Krise durch das Raster gefallen sind. Existentielle Sorgen, Kinderarmut, Wohnungslosigkeit, bezahlbarer Wohnraum und die Situation von Kindern und Familien haben oberste Priorität. Aber auch in den Bereichen Umwelt- und Klima müssen wir weg von der Verwaltung des Ist-Zustands. Wir müssen in allen Bereichen zurück auf den 1,5-Grad-Pfad, Windkraft und Solarenergie ausbauen und Wasserstoff als Chance für unseren Standort begreifen. Nicht zuletzt ist auch die Landwirtschaft zu Veränderungen bereit, aber sie braucht klare, pragmatische und unbürokratische Hilfen und Planungssicherheit auf dem Weg zu mehr Tier- und Naturschutz“.

Die Wahl erfolgte digital und muss nun per Briefwahl bis zum 25.02.2022 bestätigt werden.