Grüne Stadt Gifhorn stellen Liste für die Kommunalwahl 2026 auf – Dominik Ruder zum Bürgermeisterkandidaten gewählt

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gifhorn haben am Sonntag, den 19. April, ihre Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2026 durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Wahl des Bürgermeisterkandidaten. Mit deutlicher Mehrheit sprachen die Mitglieder Dominik Ruder ihr Vertrauen aus. Er wird die Gifhorner Grünen als Bürgermeisterkandidat in den Wahlkampf führen und zugleich als Spitzenkandidat im Wahlbereich II antreten. Auf Platz zwei folgt Dr. Hagen Schink, der seine engagierte Arbeit im Stadtrat für eine gleichberechtigte Verkehrspolitik fortsetzen möchte.

Bürgermeisterkandidat Dominik Ruder

Auch in den Wahlbereichen I und III setzen die Grünen auf erfahrene kommunalpolitische Kompetenz:

  • Dustin Rösemann führt den Wahlbereich I an.
  • Anke Klitzke übernimmt die Spitzenposition im Wahlbereich III.

Nicht erneut kandidieren werden die langjährigen Mitglieder des Gifhorner Stadtrates Nicole und Rüdiger Wockenfuß. Stattdessen finden sich zahlreiche neue, motivierte und junge Menschen auf den Listen, die die grüne Arbeit in Gifhorn fortführen und weiterentwickeln möchten. Beispielhaft sei hier Dr. Christoph Koenders erwähnt, dem die Schulwegsicherheit ein besonderes Anliegen ist.

Die Sprecher*innen des Ortsverbands, Rico Möllmann, der ebenfalls im Wahlbereich I kandidiert, und Ellen Klosterberg, betonten die besondere Qualität und Vielfalt der aufgestellten Listen. Insgesamt 34 Kandidierende treten für die Gifhorner Grünen an – darunter auch parteilose Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine nachhaltige und soziale Stadt engagieren möchten.

Darüber hinaus ist es den Grünen erneut gelungen, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus den Gifhorner Ortsteilen für eine Kandidatur zu gewinnen. Felix Kaiser für Gamsen, Uta Haußmann für Wilsche und Christa Bausch für Kästorf möchten sich vor Ort politisch einbringen, Verantwortung übernehmen und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der lokalen Demokratie leisten. Dieses breite Engagement zeigt, wie lebendig und vielfältig die politische Kultur in den Ortsteilen ist – und wie groß der Wunsch, die Zukunft Gifhorns aktiv mitzugestalten.

„Wir sind sehr stolz, dass sich so viele Mitglieder aktiv in die Kommunalwahl einbringen möchten“, erklärte Rico Möllmann. Ellen Klosterberg ergänzte: „Besonders freut uns, dass wir sogar während der Aufstellungsversammlung eine Frau als neues Mitglied gewinnen konnten, das direkt für den Stadtrat kandidiert.“

Zugleich betonen die Grünen, wie wichtig es ist, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen – gerade in einer Zeit, in der Frauen in der Politik in sozialen Medien zunehmend Anfeindungen und Belästigungen ausgesetzt sind und politisches Engagement dennoch unverzichtbar bleibt.

Mit dieser vielfältigen, integrativen und generationenübergreifenden Liste starten die Gifhorner Grünen in den Wahlkampf – getragen von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründen, vereint durch das Ziel, Gifhorn lebenswerter, klimafreundlicher und solidarischer zu gestalten.

Die Grünen laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen, sich einzubringen und gemeinsam an einer grünen Zukunft für Gifhorn zu arbeiten. Jede Stimme zählt – für ein starkes, nachhaltiges und gerechtes Gifhorn.

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