AKW-Laufzeiten

„Wir wollen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, von ihrem demokratischen Grundrecht auf Meinungsäußerung gezielt Gebrauch zu machen“, erläutert Astrid Kleinkönig, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Greenpeace Energy, warum die Energie-Genossenschaft die Internet-Aktion gestartet hat. Zwar habe sich die Bundesregierung schon auf längere AKW-Laufzeiten festgelegt, aber damit seien diese noch lange nicht Gesetz. „Das“, so Kleinkönig, „entscheiden immer noch allein die gewählten Abgeordneten – im Namen des Volkes.“ Über www.restlaufzeit.de könnten Bürger Druck auf ihre Volksvertreter machen, in dieser wichtigen Frage nach dem Mehrheitswillen der Bevölkerung abzustimmen und nicht nach Parteiräson.

Greenpeace Energy ist eine Energie-Genossenschaft, die aus Prinzip nicht Profit maximierend arbeitet, konsequenten Ökostrom bietet, sich energiepolitisch für den Aufbau einer sauberen Energieversorgung einsetzt und in umweltfreundliche Kraftwerke investiert. Inzwischen hat Greenpeace Energy deutschlandweit gut 95.000 Privat- und Gewerbekunden und mehr als 18.000 Mitglieder. Für den Bau von Öko-Kraftwerken brachte die Energie-Genossenschaft über eine Tochterfirma bereits mehr als 70 Millionen Euro auf.

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