Grüne wollen Henrik Werner in den Bundestag schicken

Werner: „Möchte denjenigen eine Stimme geben, die selbst keine haben“

Die Grünen aus dem Kreisverband Gifhorn haben bei ihrer kurzerhand in den digitalen Raum verlegten Mitgliederversammlung ihr Votum für den Wahlkreis 45 Gifhorn – Peine vergeben. Unter der Moderation von Imke Byl, Sprecherin des Kreisverbandes Gifhorn und Landtagsabgeordnete, vergaben die Mitglieder einstimmig ihr Votum an Henrik Werner.

Henrik Werner bekräftigte in seiner Bewerbungsrede seine Verwurzelung in der Region. „In meiner siebenjährigen Tätigkeit bei der IAV in Gifhorn habe ich gelernt zuzuhören und zu verstehen, was wirklich gewollt ist. Daher setze ich auch im Landkreis Gifhorn darauf, breite Bündnisse einzugehen und mit allen Seiten im Gespräch zu bleiben“, so Werner. Seit diesem Jahr arbeitet Werner als Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung bei Volkswagen und betonte daher: „Was ich an uns Grünen besonders schätze, ist, dass wir wissenschaftliche Erkenntnisse ernst nehmen und entsprechend handeln. Die Klimakrise, das Artensterben, Tierhaltung und Digitalisierung, das sind nur einige der Themen, die eine starke Differenz zwischen der bisherigen Umsetzung und den wissenschaftlichen Erkenntnissen aufweisen. Wer, wenn nicht wir, kann dafür Sorge tragen, dass sich daran etwas ändert!“

Der 32jährige, der in der Samtgemeinde Meinersen wohnt, ergänzt: „Meine Motivation war es immer, denjenigen eine Stimme zu geben, die selbst keine oder eine nur schwache Stimme haben. Ich bin als Tierschützer zu den Grünen gekommen, weil ich es nicht ertragen kann, wie wir mit denkenden und fühlenden Lebewesen umgehen.“

Imke Byl stimmte Werner zu: „Wir brauchen einen großen und breiten Rückhalt in der Gesellschaft, um unsere Themen durchzusetzen. Mit Henrik Werner stellen wir einen Kandidaten auf, der viele Erfolge vorzuweisen hat, wenn es darum geht breite Bündnisse einzugehen. Er ist fest in der Region verankert und hat als Kreissprecher großartige Arbeit geleistet. Wir alle sind hochmotiviert, mit ihm zusammen für unsere grünen Ziele zu werben!“

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