Das Bündnis „Sicherer Hafen Landkreis Gifhorn“ plant Mahnwache

Ende August hat sich in Gifhorn das Bündnis „Sicherer Hafen“ gebildet, ein Zusammenschluss von Flüchtlingshilfen im Landkreis, Kirchen, Parteien, Verbänden, FridaysForFuture und Einzelpersonen. Erklärtes Ziel ist es, den Kreistag des Landkreises Gifhorn aufzufordern, dem Beispiel vieler Kommunen und Städte in Deutschland zu folgen, sich zu einem sicheren Hafen für Geflüchtete zu erklären. Im April hatte der Kreistag einen Antrag für den „sicheren Hafen Landkreis Gifhorn“ aus formalen Gründen abgelehnt. Viele Kommunen haben sich bereits solidarisiert und angeboten, aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen. Der Ausdruck „sicherer Hafen“ ist nicht nur ein Label, es steht für einen ganze Bewegung für ein humanitäres Deustchland.

„Der Landkreis Gifhorn sollte hier ebenfalls ein Zeichen für Humanität und Recht auf Flucht setzen und sich als sicherer Hafen erklären“, heißt es in dem Aufruf zu einer Postkartenaktion, die im Rahmen einer Mahnwache am kommenden Samstag in der Gifhorner Fußgängerzone gestartet wird.“ Die Gifhorner werden eingeladen, an alle Fraktionsmitglieder im Gifhorner Kreistag Postkarten zu schicken, auf der es u. a. heißt: „ein sicherer Hafen ist nicht nur ein Ausdruck von Offenheit, Nächstenliebe und sozialer Verantwortung, sondern auch ein starkes Signal gegenüber steigender Fremdenfeindlichkeit und Haß gegenüber Hilfbedürtigen Menschen.

Die Mahnwache, in der dass Bündnis über die Aktion informiert findet am 28.September von 10.00 -13.00 Uhr in Höhe DM/Reisebüro im Steinweg statt.

 

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